Einleitung
Crêpes sind sehr dünne Pfannkuchen aus einem flüssigen Teig aus Mehl, Eiern und Milch. Man isst sie zum Frühstück, als Dessert oder bei einem Crêpe-Abend, gerollt um Zucker und Zitrone, Marmelade, Schokoaufstrich oder, ohne Zucker im Teig, um Schinken, Käse und Ei.
Sie stammen aus der Bretagne im Westen Frankreichs, wo Crêpes und Buchweizen-Galettes bis heute das tägliche Brot der Crêperien sind. In Frankreich isst man Crêpes an Mariä Lichtmess (la Chandeleur), am 2. Februar. Der Teig wird besser, wenn er ruht; der erste Crêpe misslingt meist, bis die Pfanne ihre Temperatur gefunden hat, und das weiß jeder.
Zutaten
- 250 g Weizenmehl
- eine Prise Salz
- 1 Esslöffel Zucker (für herzhafte Crêpes weglassen)
- 4 Eier
- 500 ml Milch
- 50 g geschmolzene Butter, plus etwas für die Pfanne
- zum Servieren: Zucker und Zitrone, Marmelade, Honig oder Schokoaufstrich
Küchengeräte
- Eine große Rührschüssel
- Ein Schneebesen
- Eine beschichtete Pfanne oder Crêpepfanne, etwa 24 cm breit
- Eine Schöpfkelle und ein Pfannenwender
Zubereitung
- Mehl, Salz und Zucker in die Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier hineinschlagen.
- Von der Mitte aus verrühren und dabei die Milch nach und nach zugießen, damit der Teig glatt bleibt. Die geschmolzene Butter unterrühren. Der Teig soll so flüssig wie Sahne sein.
- Wenn Zeit ist, 30 Minuten bis eine Stunde ruhen lassen.
- Die Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze erhitzen und mit etwas Butter auf Küchenpapier auswischen.
- Eine kleine Kelle Teig hineingießen und die Pfanne sofort neigen und drehen, sodass der Boden dünn bedeckt ist.
- Etwa 1 Minute backen, bis sich der Rand löst und die Unterseite golden ist. Mit dem Pfannenwender wenden und weitere 30 Sekunden backen.
- Die Crêpes nach und nach auf einem Teller stapeln, die Pfanne ab und zu neu fetten, und mit den Füllungen servieren.



