Einleitung
Ein französisches Omelett ist außen blassgelb, ganz ohne Bräunung, innen weich und cremig und zu einem ordentlichen Oval gerollt. Es braucht drei Eier und zwei Minuten. Es ist das Gericht, das man für ein schnelles Mittag- oder Abendessen beherrschen sollte, und es zeigt, wie viel Technik bei ganz einfachen Zutaten ausmacht.
Omeletts sind ein altes französisches Gericht: Das Wort selbst taucht im Französischen schon im 16. Jahrhundert auf. Die gerollte, kaum gestockte Art ist der Standard an französischen Kochschulen. Das Geheimnis: eine gute beschichtete Pfanne, genug Butter, mittlere Hitze und ständige Bewegung. Die ersten reißen vielleicht oder werden braun: Sie schmecken trotzdem, und die nächsten werden besser.
Zutaten
- 3 Eier
- 15 g Butter
- Salz
- 1 Esslöffel Schnittlauch in Röllchen (nach Belieben) oder etwas geriebener Käse
Küchengeräte
- Eine beschichtete Pfanne, etwa 20 cm breit
- Eine kleine Schüssel und eine Gabel
- Ein biegsamer Pfannenwender
Zubereitung
- Die Eier mit einer Prise Salz mit der Gabel verquirlen, bis keine Eiweißschlieren mehr zu sehen sind.
- Die Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Butter zugeben. Wenn sie schäumt, aber bevor sie braun wird, die Eier hineingießen.
- Sofort die Eier mit dem Pfannenwender schnell rühren und dabei die Pfanne vor- und zurückschütteln, wie für sehr weiches Rührei. 30 bis 60 Sekunden weitermachen, bis die Eier fast gestockt, aber oben noch feucht sind.
- Aufhören zu rühren und die Oberfläche glatt streichen. 10 Sekunden stocken lassen. Den Schnittlauch darübergeben.
- Die Pfanne von sich weg neigen und mit dem Pfannenwender das vordere Drittel des Omeletts zur Mitte rollen.
- Den Teller an den hinteren Pfannenrand halten und das Omelett darauf stürzen, sodass es sich überschlägt und die Naht unten liegt. Die Oberfläche mit etwas Butter bestreichen und sofort essen.


