Einleitung
Kartoffelpuffer sind geriebene rohe Kartoffeln und Zwiebeln, mit Ei und etwas Mehl gebunden und flach in Öl ausgebacken, bis sie knusprig und braun sind. Sie sind ein günstiges Mittag- oder Abendessen mit Apfelmus, eine Beilage zum Braten und im Winter ein Klassiker auf deutschen Weihnachtsmärkten.
Gegessen werden sie in ganz Deutschland, nur heißen sie überall anders: Reibekuchen im Rheinland, Rievkooche in Köln, Reiberdatschi in Bayern. Woher sie ursprünglich stammen, ist nicht belegt. Der klassische Begleiter ist Apfelmus; im Rheinland isst man sie auch auf Schwarzbrot mit Butter. Die geriebenen Kartoffeln kräftig ausdrücken, denn je trockener die Masse, desto knuspriger die Puffer.
Zutaten
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln, geschält
- 1 Zwiebel
- 2 Eier
- 3 Esslöffel Mehl
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Prise geriebene Muskatnuss (nach Belieben)
- Sonnenblumen- oder Pflanzenöl zum Braten (etwa 100 ml)
- Apfelmus zum Servieren
Küchengeräte
- Eine Vierkantreibe (oder die Reibescheibe einer Küchenmaschine)
- Eine Rührschüssel
- Ein Sieb und ein sauberes Küchentuch
- Eine große Pfanne, etwa 28 cm Durchmesser
Zubereitung
- Kartoffeln und Zwiebel fein in das Sieb reiben. In das Küchentuch geben, zudrehen und so viel Flüssigkeit wie möglich herauspressen.
- Kartoffeln und Zwiebel in der Schüssel mit Eiern, Mehl, Salz und Muskat vermengen. Zügig arbeiten, denn geriebene Kartoffeln werden grau, wenn sie stehen.
- Etwa 3 mm Öl in der Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze erhitzen, bis ein Kartoffelfaden sofort brutzelt.
- Pro Puffer 2 Esslöffel Masse in die Pfanne geben und auf etwa 1 cm flach drücken. Jeweils 3 oder 4 gleichzeitig braten, damit das Öl heiß bleibt.
- Pro Seite 3 bis 4 Minuten braten, bis sie tief goldbraun und an den Rändern knusprig sind. Werden sie zu schnell braun, die Hitze reduzieren: Innen müssen sie Zeit zum Garen haben.
- Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen bei niedriger Temperatur warm halten, während der Rest brät, bei Bedarf Öl nachgießen. Heiß mit Apfelmus servieren.


